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Der einfache Weg
zum Wohlstand:

Mein Buch ist
im Juli 2015
in fünfter,
überarbeiteter
Auflage erschienen

Mein Buch – Leseproben

Über die richtige Weichenstellung für erfolgreiche Anleger

Von der richtigen Weichenstellung von Anlegern und Sparern handelt dieses Buch: Wie Sie Ihren Wohlstand sichern und erhöhen können, nicht, indem Sie mehr arbeiten, sondern indem Sie Ihr Geld mehr arbeiten lassen. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die ausschließlich über Sparbuch, Festverzinsliche, Bausparverträge und Lebensversicherung sparen, dann sollten Sie Ihr Anlageverhalten grundlegend ändern. Mein Partner André Kostolany, geboren in Budapest, sagte einmal: »Die meisten Deutschen ziehen Anleihen den Aktien vor. Mit ihrem übertriebenen Sicherheitsdenken bringen sie sich aber jährlich um einen beträchtlichen Vermögenszuwachs.«

Dieses Buch zeigt Ihnen, wie die einfache Lösung für Ihre Geldanlage aussieht, wie Sie ein erfolgreicher Anleger werden und, vor allem, wie Sie Ihr Geld vor der Inflation schützen. Hier sind einige kurze Leseproben:

 

Über den langen Aufwärtstrend an den Börsen

Nach mehr als einem Jahrzehnt einer verlustreichen Börsenphase fängt jetzt wieder ein freundlicher Börsenzyklus an. Das können sich die meisten leidgeprüften Aktienanleger zwar nicht vorstellen, aber auf katastrophale Börsenphasen folgten in der Vergangenheit immer längere Phasen mit freundlichen Börsen. Im Durchschnitt hielten diese Aufwärtstrends 25 Jahre an.

Über die unlösbare Aufgabe einer Geldpolitik, die allen passt

Die Europäische Zentralbank hat gegenüber der US-Fed eine schwierigere, ja fast unlösbare Aufgabe. Sie muss eine Geldpolitik auf einem schmalen Grat machen: Für die kranken Schuldnerstaaten kann der Zins nicht tief genug, die Geldschwemme nicht groß genug und der Euro nicht billig genug sein. Für die Nordländer der Eurozone, wie etwa Deutschland, sind Zinsen und Euro dagegen zu niedrig.

Solange die Eurozone noch dieselben Mitglieder an der Südflanke hat, wird die EZB gezwungen sein, eine eher zu laxe Geldpolitik zu betreiben. Die Folge wird sein, dass speziell in Deutschland die Inflation über dem Durchschnitt der Eurozone liegen wird.

Die deutschen Sparer werden folglich gleich doppelt bestraft: einerseits durch die von der Notenbank manipulierten tiefen Zinsen bei Festgeld oder Festverzinslichen und andererseits durch eine mittelfristig höhere Inflation.

Über die unausweichliche Inflation

Auf lange Sicht ist die Inflation so sicher wie das Amen in der Kirche.

Die Politiker sind es, die sich mit ihrer Spendierfreudigkeit – sei es für soziale Zwecke oder für einflussreiche Interessengruppen – Wählerstimmen kaufen und so ihre Wiederwahl sichern.
Die Inflation ist daher fester Bestandteil unseres Gesellschaftssystems, ist gewissermaßen der Preis der Demokratie. Weltweit steigende Teuerungsraten, die von steigenden Zinsen begleitet werden, sind ein Megatrend, mit dem wir im neuen Jahrhundert rechnen müssen. Das ist eine große Herausforderung, besonders für die Anleger.

Über den Euro als eine politische Fehlentscheidung

Ich fürchte, dass wir noch eine Zeit lang in die falsche Richtung weiterfahren, denn die Politiker in Berlin werden versuchen, den Euro auf Biegen und Brechen zu erhalten und sich von Krise zu Krise durchzuwursteln. Es sind gleich mehrere Irrtümer, denen sie vor 20 Jahren aufgesessen sind: zum einen, dass man eine so schwerwiegende Entscheidung wie die Einführung einer Gemeinschaftswährung von oben herab einfach verfügen könne und zum andern, dass man Völker, die grundverschieden sind in Mentalität, Lebensart und Arbeitseinstellung, problemlos zusammen in ein Boot nehmen könne. Die Mehrheit der Deutschen wollte die D-Mark behalten. Kanzler Kohl hätte die Warnung von Ludwig Erhard beherzigen sollen: »Europäische Integration ohne entsprechenden Widerhall in der Öffentlichkeit verwirklichen zu wollen, ist ein Unding.«

Über den Schutz vor Inflation und etwaigem Scheitern des Euro

Mit einem internationalen Wertpapierdepot schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Mit einem Übergewicht an Aktien schützen Sie Ihr Vermögen vor der Inflation, und mit einem Übergewicht an Aktien und Anleihen außerhalb der Eurozone schützen Sie es vor einer von vielen befürchteten Währungsreform.

Über Aktien als wichtiger Baustein der Geldanlage

Aktien sind das schnellste Vehikel zur Vermögensbildung. Sie lassen ihren Besitzern das nominelle Wachstum der Wirtschaft – das heißt, das Wachstum einschließlich der Inflation – in doppelter Weise zukommen: Steigende – auch inflationsbedingte – Unternehmensgewinne sind die Triebkraft für steigende Kurse und Dividenden! Die Aktie ist also wachstums- und inflationsindexiert. Sie ist der beste Schutz vor Inflation und der wichtigste Baustein einer Geldanlage. Diese Vorteile kommen aber den Zockern und Tagesspielern nicht zugute, die Aktien nur als Instrument für Differenzgeschäfte benutzen, sondern nur jenem Anleger, der Aktien als Teilhaber betrachtet.

Über Aktien als klarer Sieger im Renditevergleich

Roger Ibbotson, Professor für Finanzwissenschaft an der Yale University, hat die Entwicklung von amerikanischen Aktien, Staatsanleihen, Schatzwechseln und Inflationsraten im Zeitraum von 1926 bis 2012 analysiert: Danach haben in diesen 87 Jahren US-Standardaktien, inklusive Dividenden, eine durchschnittliche jährliche Rendite von 9,8 % erbracht. US-Staatsanleihen erbrachten jährlich 5,4 % und US-Schatzwechsel nur 3,5 %. Nach Abzug der durchschnittlichen Inflationsrate von 3,0 % blieben bei Standardaktien jährlich 6,7 %, bei Staatsanleihen nur 2,3 % und bei Schatzwechseln nur noch mickrige 0,5 % übrig.

Eine Statistik von internationalen Aktien auf der Basis des MSCI-Weltaktienindex von 1975 bis 2012 –  also für 38 Jahre –  förderte in Landeswährung ähnliche Ergebnisse zutage: Standardaktien erbrachten durchschnittlich inklusive Dividenden jährlich 9,3 %, Substanzwerte 10,3 % und Wachstumswerte nur 8,1 %. Die Botschaft ist eindeutig: Langfristig liefern Aktien den höchsten Vermögenszuwachs und bieten den besten Schutz vor Inflation.

Über die zunehmende Wirtschaftsmacht der Schwellenländer

Unter den zehn größten Volkswirtschaften gibt es bereits – in US-Dollar ausgedrückt – drei Schwellenländer: China steht schon an zweiter Stelle nach den USA, gefolgt von Japan und Deutschland. Berechnet in Kaufkraftparität kommt Indien schon nach China auf die dritte Stelle, Japan und Deutschland rutschen ab auf die vierte bzw. fünfte Stelle.

Über die wichtige private Vorsorge der Frauen zur Vermeidung von Altersarmut

Ein besonders großes Problem werden in den nächsten Jahrzehnten viele Frauen haben, wenn sie in den Ruhestand gehen. Für sie ist deshalb eine ertragreiche private Altersvorsorge noch dringlicher als für Männer. Denn die staatliche Rente wird für die meisten von ihnen hinten und vorne nicht reichen.

Über Frauen als die besseren Langfristanleger

Männer fühlen sich in Finanzdingen Frauen überlegen.

Männer legen riskanter an und denken kurzfristiger. Sie kaufen und verkaufen ihre Investments häufiger als Frauen. Das verursacht höhere Handelskosten und mindert die Rendite. Die alte Börsenweisheit stimmt: »Hin und Her macht Taschen leer.«

Frauen sind geduldiger, legen konservativer an und denken langfristiger.

Über die Wahl der richtigen Anlageform für den sorgenfreien Ruhestand

Sie können aus der Tabelle im Buch ablesen, wie wichtig es erstens ist, die richtige Anlageform zu wählen, und zweitens, möglichst frühzeitig mit regelmäßigen Sparleistungen zu beginnen. Diese beiden Faktoren entscheiden maßgeblich, wie gut Sie im Ruhestand leben werden.
Besonders für junge Sparer oder oft schlecht bezahlte Frauen gilt: Je früher und je ertragreicher sie sparen, desto geringer der erforderliche Sparbetrag.

Über die Falschberatung gutgläubiger Anleger

»Noch immer wird versucht, gutgläubigen Kunden riskante Finanzprodukte anzudrehen. Viele Kunden fühlen sich nicht beraten, sondern verkauft.«
Ilse Aigner, Verbraucherschutzministerin